1.
Aufgabe
1.
Um die Systemfunktion einfacher zu bekommen, kann man
das Zuverlässigkeitsblockdiagramm so darstellen:

Die Systemfunktion:
S = ((K1 OR K2) AND (K3 OR K4 OR K5 OR K6)) OR (K7 AND ( (K8 AND (K9 OR K10)) OR (K4 OR K5 OR K6) ) ).
2.
Der Fehlerbaum:

1.
Die statische Redundanz.
2.
Funktionswahrscheinlichkeit:
Das System kann so dargestellt
werden:

Hier bezeichnen die Kijk die Zusammenstellung entsprechender
Blöcke.
Der nächste Schritt kann so
aussehen:

Die Funktionswahrscheinlichkeit
laut Systemfunktion ist:
.
Die Funktionswahrscheinlichkeiten
für die Sammelblöcke lassen sich z. B. wie folgt berechnen:
;
;
;
;
;
;
.
2. Aufgabe

Die Systemfunktion: S(3 von 4)=(K1 AND K2 AND K3) OR (K1 AND K2 AND K4) OR (K1 AND K3 AND K4) ) OR (K2 AND K3 AND K4).
1000 Stunden
=> l = 0,001 / Stunde.
Die Überlebenswahrscheinlichkeit des Systems:
Nach 1
Stunde : RS(t) = 0.999994;
Nach 1 Tag
(24 Stunden): RS(t) = 0.9967;
Nach 1 Jahr
(8760 Stunden) RS(t) = 1.5 * 10-11.
nach 1 Tag R(t) = 0.9763;
nach 1 Jahr R(t) = 0.00016.
Man sieht, dass ein nichtredundantes System zuerst eine
kleinere Überlebenswahrscheinlichkeit hat, mit der Zeit wird es aber
zuverlässiger, als ein n von m System.
3. Aufgabe
;
für 100000 Geräte daraus wird
.
Bei t = 24 Stunden und der angegebenen maximalen Funktionswahrscheinlichkeit
99.999 % oder 0.99999 erhält man:
0.99999 =
oder
l = 6.944 * 10-13/Stunde.
Wenn man eine funktionsfähige
Konfiguration ohne Tastatur und Maus im Betracht zieht, bekommt man fast die
gleiche Ergebnisse.
1.439 * 1012 Stunden = 164269406 Jahre.
Die Ausfallrate:
= 6.948 * 10-13 /Stunde.
Eine so große mittlere
Lebensdauer kann nur indirekt geprüft werden. Man kann mehrere Systeme laufen
lassen, unter anderem auch in harten Bedingungen wie hohe Temperatur und Feuchtigkeit,
Vibration etc.
4. Aufgabe

Um die mittlere Lebensdauer zu
finden, wird die Funktionswahrscheinlichkeit benötigt. Das System aus Sichtpunkt
der Zuverlässigkeit ist ein Mehrfachsystem mit ungenutzter Redundanz; daraus
ergibt sich die Funktionswahrscheinlichkeit für einen Antrieb (die
Funktionswahrscheinlichkeiten für Blöcke D gleichen 1 und werden deshalb nicht
berücksichtigt):
.
Die mittlere Lebensdauer:
.
Jetzt kann
die Verfügbarkeit gefunden werden, weil E(B) = 13 Stunden:
= 0.9974.
1)
5 unabhängige Antriebe, also 5 parallele
Zuverlässigkeitsblockdiagramme aus Punkt 1. Die Funktionswahrscheinlichkeit:
,
nach einem
Jahr RS5(t) = 1 – 0.675 = 0.865.
2)
Ein Antrieb mit 10 Ersatzkomponenten für jeden Block
und 4 Antriebe ohne Ersatzkomponenten.

Vereinfacht lässt sich das
Zuverlässigkeitsblockdiagramm so darstellen:

Die Funktionswahrscheinlichkeit in diesem Fall lässt sich wie folgt
darstellen:
1) für K(1+10)5:
(nach einem
Jahr RS(1+10)(t) = 0.9867).
2) für 4
parallel eingeschaltete Blöcke K12345:
(nach einem Jahr R12345x4(t)
= 0.049).
Die gesamte Funktionswahrscheinlichkeit ist:
Rm = 1 – (1 - R12345x4)(1
- RS(1+10)) = 0.9874.
Man kann davon ausgehen, dass die tatsächliche
Funktionswahrscheinlichkeit zwischen Rm = 0.9874 und RS5 = 0.865 sein wird (sie hängt
von der Reparaturstrategie ab).